Hallo, ich bin Sven Emmerich.
Musiker, Soundtüftler und Videograf aus dem Herzen des Ruhrgebiets.
Ich bewege mich in Welten, die sich gegenseitig füttern: Ich fange Stimmungen ein – entweder mit analogen Saiten und digitalen Oszillatoren im Proberaum oder durch den harten, cineastischen Kontrast hinter der Linse. Verwurzelt in Herne, reicht mein kreativer Radius tief in die raue Kulturszene des Ruhrdistricts – und meine klanglichen wie visuellen Experimente manchmal bis nach Übersee.
🎧 Der Sound: Zwischen Epic Garage und experimentellen Welten
Meine musikalische Reise begann Mitte der 90er Jahre und ist von stetiger Weiterentwicklung geprägt. Nach frühen Band-Kollaborationen und intensiven Jahren als Bassist – unter anderem geschult durch den renommierten Bassisten Bernd Zinsius und ausgezeichnet mit dem 3. Platz beim Deutschen Rock- und Pop-Preis an der Seite von NiMa Lindner – hat sich mein Fokus heute auf die Verschmelzung von Saiten, Synthesizern und visuellem Storytelling verlagert.
Meine musikalische DNA teilt sich aktuell in diese festen Säulen und Meilensteine auf:
- ISSEMM PROJECT: Zusammen mit dem Herner Schlagzeuger-Urgestein Issi the Horst entsteht hier an jedem Freitag handgemachter, energetischer Epic Garage Rock. Ich stehe hier an der E-Gitarre, den Keyboards und Synthesizern, um unsere klangliche Richtung vorzugeben.
- SOFALUST (2022–2023): Entstanden als direkte Erweiterung des ISSEMM PROJECTs, verdankte die Herner Band ihren Namen einem Song, den Issi und ich bereits seit Jahren spielten. Ich war hier als einer von zwei Gitarristen aktiv. Frank Kopitzky stieß damals dazu, frischte in Rekordzeit seine 20 Jahre ruhenden Bassisten-Fähigkeiten auf und bereicherte die Songs um geschmackvolle, ausgetüftelte Bass-Lines. Nach einem legendären Auftritt in den Herner Affenhack-Studios im November 2023 wurde es wieder still um die Formation – der Name ruht seitdem, während das ISSEMM PROJECT weiterhin jeden Freitag bebt.
- SOUNDFOG: Gemeinsam mit Frank Wilke (Trompete, Posaune, Waldhorn, Gesang) und Bernd Grohs-Ophoff (Drums & Little Things) widme ich mich der improvisierten, experimentellen Musik. Was für mich minimalistisch am Bass begann, ist durch Hard- und Software-Synthesizer (von Omnisphere über Ableton und Bitwig bis zum ASM Hydrasynth) zu dichten, cineastischen Klanglandschaften herangewachsen. Unser Sound „from the heart of Ruhrdistrict“ erreicht mittlerweile Hörer von Tasmanien bis nach Florida. Dort werden unsere Stücke regelmäßig über das Underground-Netlabel Muteant Sounds in Miami gesendet, während uns in Tasmanien treue Fans wie Matt Ward begleiten. Die visuellen Begleitungen unserer Musik veröffentlichen wir auf unserem SOUNDFOG YouTube-Kanal.
- WILK|E|MMERICH: In dieser engen Zweier-Kollaboration mit Frank Wilke drehen wir den Spieß um. Frank fängt Videomaterial ein und sendet es mir. Anhand dieser visuellen Vorgabe komponiere ich in meiner DAW die passende Musik und spiele die Instrumente direkt zum ablaufenden Bild ein. Unsere audiovisuellen Symbiosen sind auf dem WILK|E|MMERICH YouTube-Kanal zu sehen.
- SVEN EMMERICH MUSIC & AUDIO-PRODUKTION: Wenn Ideen spontan auf der Couch entstehen, ziehe ich mich in mein Studio zurück, um eigene Tracks zwischen Rock, Pop und Electro in Logic Pro aufzunehmen. Meine Studio-Erfahrung fließt jedoch auch in externe Medienprojekte: Für die juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf habe ich den mehrteiligen Podcast „ReLex“ produziert. Hierbei übernahm ich den kompletten Audioschnitt des Interviewmaterials zum Thema Urheberrecht und Filesharing, mischte die Sprachaufnahmen ab und komponierte den markanten, wiederkehrenden Erkennungsjingle für das Intro und Outro der Reihe.
📸 Die Vision: Düster, kontrastreich, echt
Wo die Musik verklingt, bleibt das Bild. Meine Kamera ist mein ständiger Begleiter – im Proberaum, in den Venues des Ruhrgebiets oder auf den Straßen unserer Industriekultur. Meine Fotografie spiegelt dabei meine Musik wider: düster, kontrastreich, minimalistisch schwarz und oft veredelt mit markanten Cinema-Looks in der Nachbearbeitung (Lightroom).
Mein fotografischer Schwerpunkt liegt dort, wo die Energie am höchsten ist: in der Konzert- und Bandfotografie. Ich dokumentiere leidenschaftlich gerne die lokale Underground-Szene. Dass daraus echte Kooperationen entstehen, freut mich besonders: Das Herner Electro-Duo TIKTAALIK wählte eines meiner Live-Fotos als offizielles Cover für ihr Album „Magic Pond“ sowie für bundesweite Konzertplakate. Ein anderes ikonisches Motiv der Schurenbachhalde kaufte der damalige NRW-Finanzminister als offizielles Motiv für seine Weihnachtsgrußkarte.
🎬 Die Bewegung: Abstrakte Impressionen & Moving Images
In den letzten Jahren hat mich das Thema Filmen und Videografie immer intensiver gepackt. Ich fange am liebsten abstrakte, cineastische Impressionen ein – sei es die Geometrie im Skulpturenpark an der Flottmann-Halle in Herne oder die raue, destruktive Ästhetik von Street-Szenen in Duisburg-Marxloh und der Dortmunder Nordstadt. Natürlich halte ich die Kamera auch mitten in kleinen Clubs auf die Bühne, um die rohe Energie von Live-Konzerten einzufangen.
Hinter den Kulissen arbeite ich für den perfekten Cinema-Look mit professionellem Werkzeug:
- Kamera & Optik: Als Hauptkamera nutze ich eine Sony a7 V. Ich bin ein Verfechter von Festbrennweiten (28 mm, 35 mm, 50 mm) und setze für den echten Breitbild-Kinolook ein anamorphes Blazar Remus 33mm T1.8-Objektiv ein.
- Action & Perspektive: Für dynamische Blickwinkel kommen zusätzlich eine GoPro 8 und eine Insta360 zum Einsatz. Den Feinschliff und Schnitt setze ich in DaVinci Resolve um.
- Experimentierfeld: Auf meinem offiziellen YouTube-Kanal (@svenemmerich5980) bündele ich meine audiovisuellen Experimente. Er dient als meine digitale Galerie und als strukturiertes Testfeld für visuelle Fragmente, Schnitte, eigene Musik-Releases und cineastische Street-Videos.
Meine visuelle Expertise – sowohl in der Fotografie als auch in der filmischen Umsetzung – bringe ich neben Porträts (auf TfP- und Pay-Basis) auch in gewerbliche und soziale Projekte ein. So habe ich beispielsweise für die Herner Josefschule einen offiziellen Imagefilm realisiert. Basierend auf dem Konzept einer pädagogischen Fachkraft dokumentierte ich die Drehorte vor Ort, übernahm das Editing im Studio, legte die von meinen Patenkindern eingesprochenen Off-Texte darunter und wob die einprägsamen Melodien ein, die ein Herner Kantor dafür am E-Piano eingespielt hatte. Punktuell setze ich solche filmischen Dokumentationen und die anschließende Content-Pflege auch für etablierte Betriebe aus dem Garten- und Landschaftsbau um.
Du möchtest ein visuelles Projekt realisieren, benötigst ausdrucksstarke Porträts, Videomaterial oder Konzertfotos für deine Band oder willst über Sound tüfteln? Lass uns vernetzen und schreib mir einfach über mein Kontaktformular.